Vom Riesengebirge bis zur Nordsee – Die Elbe


Kompass

Die Elbe

Die Elbe (niederdeutsch Elv, tschechisch Labe, lateinisch Albis) ist ein mitteleuropäischer Strom, der in Tschechien entspringt, durch Deutschland fließt und in die Nordsee mündet. Sie ist der einzige Fluss, der das von Mittelgebirgen umschlossene Böhmen zur Nordsee hin entwässert. Zu den bekanntesten Gewässern ihres Einzugsgebiets gehören die Moldau, die Saale, die Havel mit der Spree und die Elde mit der Müritz. Im Oberlauf durch die Mittelgebirge geprägt, folgt sie im weiteren Verlauf zwei Urstromtälern des Norddeutschen Tieflands.

Gemessen an der Größe ihres Einzugsgebietes von 148.300 km² liegt sie für Mitteleuropa gemäß Liste der Flüsse in Europa an vierter Stelle hinter der Donau, der Weichsel und dem Rhein, gefolgt von Oder und Memel.

Fließgeschwindigkeit

Bei mittlerer Wasserführung benötigt das Wasser der Elbe acht Tage von der deutsch-tschechischen Grenze bis nach Geesthacht bei Hamburg. Umgerechnet auf diese 586 km lange, staustufenfreie Strecke bedeutet das eine mittlere Fließgeschwindigkeit von rund 3 km/h oder 0,8 m/s. Faltboot Pouch E 65 Dies sind Durchschnittswerte, von denen die tatsächlichen Fließgeschwindigkeiten je nach jahreszeitlicher Wasserführung deutlich abweichen können.



Verlauf der Elbe

Die Elbe entspringt im Riesengebirge, in einem Hochmoor im tschechisch-polnischen Grenzgebiet. Nahe Spindlermühle liegt in 1.386 Metern Höhe, umgeben von Borstgraswiesen, die Einfassung der offiziellen Elbquelle. Der Ort mit den Wappen aller Elbstädte ist ein beliebtes Touristenziel. Tatsächlich entwickelt sich die Elbe aber aus mehreren kleinen Quellen.

In ihrem weiteren Verlauf wird die Elbe von Gebirgsbächen und kleineren Flüssen aufgefüllt. Bei Pardubitz dreht sie nach Westen. In der nordböhmischen Kreissenke mündet die Moldau in die Elbe. Auf ihrer Route nach Norden gelangt die Elbe an das böhmische Mittelgebirge und das Erzgebirge. Ein Durchkommen ist hier nur möglich, weil sich zwischen dem Erzgebirge und dem Lausitzer Bergland eine Bruchstelle in der Erdkruste befindet. So gelang es der Elbe, einen Weg durch das Bergland zu fräsen.
Der Erosionskraft des Elbwassers ist die Entstehung des Elbsandsteingebirges südöstlich von Dresden zu verdanken. Diese bizarr-zerklüftete Landschaft ist ein beliebtes Reiseziel von Romantikern und Kletterern. Hier malte auch Caspar David Friedrich (1774-1840) seine Naturbilder.

Regen Schließlich fließt die Elbe durch Dresden, das wegen seiner Architektur und Kunst als „Elbflorenz“ bekannt ist. Nördlich von Meißen, der Porzellanstadt, wird die Elbe zum Flachlandfluss. In Bögen fließt sie durch die von der Eiszeit geschaffenen Urstromtäler. Hier kommt sie auch an Torgau vorbei. An der Torgauer Elbbrücke trafen sich am 25. April 1945 amerikanische und russische Soldaten und feierten ihren Sieg über Hitler- Deutschland. Oberhalb der Lutherstadt Wittenberg gelangt die Elbe in die Rinne des Breslau-Magdeburger Urstromtals. Hinter Magdeburg schlägt die Elbe eine nördliche Richtung ein und fließt ab der Havel-Mündung durch das Berliner Urstromtal.

Bei Geesthacht beginnt die Unterelbe. Der Lauf der Elbe wird nun von den Gezeiten beeinflusst. Von Hamburg bis zur Mündung in die Nordsee bei Cuxhaven wird die Elbe immer breiter - von 2,5 auf ca. 15 Kilometer.


Geographisch betrachtet setzt sich die Elbe aus drei Teilen zusammen:
  1. Oberelbe: Von der Quelle bis Meißen ist die Elbe ein Mittelgebirgsfluss mit starkem Gefälle und hoher Fließgeschwindigkeit.
  2. Mittelelbe: Zwischen Riesa und Geesthacht (kurz vor Hamburg) ist sie ein mäandrierender Flachlandstrom.
  3. Unterelbe: Von Geesthacht/Hamburg bis Cuxhaven ist die Elbe dem Einfluss des Meeres ausgesetzt, die Gezeiten beeinflussen ihren Lauf. Bei Flut dringt Salzwasser in den Fluss ein, bei Ebbe fließt das Wasser zur Nordsee hin ab. Die unter dem Einfluss der Gezeiten trichterförmig erweiterte Flussmündung wird als Ästuar bezeichnet (Ästuare finden wir auch bei den Flüssen Themse und Garonne). Die Fortsetzung des Elb-Mündungstrichters im Wattenmeer wird Außenelbe genannt.

T.K. auf der Elbe Die Elbe ist 1.091 Kilometer lang, der Anteil Deutschlands beträgt 727 Kilometer.
Die Elbe kann auf fast 1.000 Kilometern von Schiffen befahren werden, große Seeschiffe gelangen jedoch nur bis Hamburg. Frachtschiffer beklagen, dass die Elbe für eine moderne Binnenschifffahrt oftmals zu seicht ist und fordern seit Jahren einen Ausbau des Flusses. Durch Havel und Havelkanäle ist die Elbe mit Berlin und der Oder verbunden, durch den Mittellandkanal (Wasserstraßenkreuz bei Magdeburg) mit dem Ruhrgebiet. Der Elbe-Lübeck-Kanal und der Nord-Ostsee Kanal bilden die Verbindung zur Ostsee.
Das Einzugsgebiet der Elbe umfasst etwa 148.000 Quadratkilometer. Hier leben ca. 25 Millionen Menschen, u. a. in den Städten Prag, Dresden, Leipzig, Berlin und Hamburg.

Städte und Regionen

Paddeln auf der Elbe Die größten Städte an der Elbe in Tschechien sind Hradec Králové (Königgrätz), Pardubice (Pardubitz), Ústí nad Labem (Aussig bzw. Aussig an der Elbe), die alle drei fast 100.000 Einwohner haben. Die bedeutendsten deutschen Großstädte an der Elbe in stromabwärtiger Reihenfolge sind Dresden, Magdeburg und Hamburg. Wichtige Mittel- und Kleinstädte entlang der Elbe sind Děčín (Tetschen), Pirna, Meißen, Riesa, Torgau, Lutherstadt Wittenberg, Dessau-Roßlau, Wittenberge, Wedel, Stade, Brunsbüttel und Cuxhaven.

Paddeln auf der Elbe Verdichtungsräume haben sich um Dresden, Magdeburg und Hamburg gebildet. Auch im Nordböhmischen Becken um Ústí nad Labem wird ein – kleinerer – Ballungsraum beobachtet. Die Kreise Ústí nad Labem, Teplice und Litoměřice gehören zur deutsch-tschechischen Euroregion Elbe/Labe, die mit den benachbarten sächsischen Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Meißen sowie der Landeshauptstadt Dresden grenzüberschreitend kooperieren.

Seit 1987 besteht zwischen Dresden und Hamburg eine Städtepartnerschaft. Eine Kooperation zwischen Pirna und Děčín besteht sogar schon seit 1975.

Im Vergleich zu anderen Flüssen in Deutschland, etwa dem Rhein oder dem Main, ist die Elblandschaft streckenweise nur dünn besiedelt. Wesentlich dichter bewohnt sind dagegen die Ufer einiger Nebenflüsse und deren Einzugsgebiete, wie die Ufer der Moldau (Prag), der Saale (Halle) und ihres Nebenflusses Weiße Elster (Leipzig) sowie der Havel und ihres Nebenflusses Spree (Berlin). Das Fehlen urbaner Räume über weite Strecken des Mittellaufs der Elbe begünstigte dort den Erhalt natürlicher Flusslandschaften.

Route


Kurze Kilometrierung der Elbe

T.K. u. C.D. Die folgende Liste führt die Kilometerzahlen der Städte und der großen Flußmündungen auf; sie soll der Entfernungsabschätzung dienen. Eine detaillierte Kilometertabelle ist im Artikel Elbe, Kilometertabelle zu finden. Für den tschechischen Abschnitt ist neben den heute gültigen Werten noch die bis 2009 benutzte Kilometrierung angegeben, deren Nullpunkt an der Moldaumündung bei Mělník lag.



Die tschechische Elbe

Flußkilometer Beschreibung
km 261,5 Quelle der Elbe (Labe) in 1.386 m Höhe auf der tschechischen Kammseite des Riesengebirges nordwestlich von Špindlerův Mlýn
km 1083,2 (249,0) Mauer des Stausees von Špindlerův Mlýn (Labská přehradní nádrž), ab hier als schweres Wildwasser befahrbar
km 1054,2 (220,1) Hostinné, ╣ Mündung der Čistá
Ab hier Zahmwasser und fürs Wanderpaddeln geeignet
km 1036,9 (202,0) Dvůr Králové nad Labem
km 1016 (180,0) Jaroméř, ╣ Mündung der Metuje
km 993,7 (158,4) Hradec Králové, ╣ Mündung der Orlice
km 967,4 (130,8) Pardubice
km 951,2 (114,6) Přelouč
km 937,9 (100,5) Chvaletice mit Hafen des Wärmekraftwerks
Ab hier ist die Elbe schiffbar
km 920,6 (83,2) Kolín
km 904,6 (67,1) Poděbrady
km 896,5 (59,0) Nymburk
km 872,3 (34,9) Čelákovice
km 865,2 (27,9) Brandýs nad Labem - Stará Boleslav
km 850,3 (13,0) Neratovice (Lobkovice)
km 837,4 (0,0) Mělník, ╣ Mündung der Vltava (Moldau)
Bis 2009 Nullpunkt der tschechischen Elbkilometrierung, von hier wurde bis zur deutschen Grenze wieder aufwärts gezählt.
km 809,7 (27,8) Roudnice nad Labem
km 792,4 (44,2) Litoměřice
╣ Mündung der Ohře
km 786,5 (49,3) Lovosice
Bis Ustí nad Labem Durchbruchstal durchs Böhmische Mittelgebirge.
km 767,7 (68,9) Ústí nad Labem
Letzte Schleuse, ab jetzt strömt die Elbe frei
km 741,7 (94,5) Děčín
Beginn des Elbsandsteingebirges (Böhmische Schweiz)
km 730,0 (105,81) = km 0,0 links Gelobtbachmühle Schöna, der Mühlbach bildet die tschechisch-deutsche Grenze.
Hier beginnt mit km 0 die deutsche Kilometrierung und läuft bis km 3,4 mit der tschechischen Kilometrierung parallel.
km 728,3 (107,5) = km 1,2 rechts Hřensko, letztes tschechisches Dorf.
km 726,6 (109,2) = km 3,4 Ende der tschechischen Kilometrierung, die Elbe ist auf beiden Seiten deutsch.


Deutsche Elbe von der Grenze (km 0) bis Magdeburg (km 326)

Flußkilometer Beschreibung
km 730,0 (105,81) = km 0,0 links Gelobtbachmühle Schöna, tschechisch-deutsche Grenze.
Hier beginnt mit km 0 die deutsche Kilometrierung und läuft bis km 3,4 mit der tschechischen Kilometrierung parallel.
Elbsandsteingebirge (Sächsische Schweiz).
km 728,3 (107,5) = km 1,7 rechts Hřensko, letztes tschechisches Dorf.
km 726,6 (109,2) = km 3,4 Ende der tschechischen Kilometrierung, die Elbe ist auf beiden Seiten deutsch.
km 3,9 Deutscher Grenzort Schmilka
Schmilka ist ein Ortsteil des staatlich anerkannten Kneippkur- und Erholungsorts Bad Schandau im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen. 2009 zählte Schmilka 137 Einwohner (1999: 169 Einwohner). Kleine Fachwerkhäuser beherrschen die Fassaden.

Schmilka liegt rechts der Elbe direkt am Nationalpark Sächsische Schweiz im Elbsandsteingebirge unmittelbar an der Grenze zu Tschechien. Östlich des Orts befindet sich der Große Winterberg, westlich die Schrammsteine und der Rauschenstein. Der Ort befindet sich auf 117 m Höhe.

In Grenznähe entspringt die Ilmenquelle, die mit einer Schüttung von 6 l/s die stärkste in der Sächsischen Schweiz ist. Von Schmilka aus können über verschiedene Wege und Stiegen wie bspw. die Heilige Stiege oder die Rübezahlstiege die Schrammsteine und der Große Winterberg bestiegen werden.

Sehenswürdigkeiten
Der Ilmenbach treibt die nur wenige Meter unterhalb der Quelle liegende Schmilksche Mühle an. Im Jahr 1665 erbaut, zählt sie zu den ersten Gebäuden von Schmilka. Der Betrieb wurde im 19. Jahrhundert eingestellt. Im Jahr 2007 jedoch konnte die Mühle wieder funktionstüchtig gemacht werden. Als Vorbild dienten historische Ansichten, darunter ein Kupferstich von Adrian Ludwig Richter. Richter war einer der Künstler, die vor ca. 200 Jahren auf dem sogenannten Malerweg in die Sächsische Schweiz wanderten. Der Malerweg führt direkt an der Mühle vorbei. Die Schmilksche Mühle wird traditionell zum Mühlenfest, das jedes Jahr zu Pfingsten stattfindet, in Betrieb genommen. In der Mühle befindet sich auch ein Ferienhaus, das "Mühlchen", welches als Urlaubsquartier genutzt werden kann.


Schmilka-Hirschmühle Der Haltepunkt Schmilka-Hirschmühle liegt an der Bahnstrecke Děčín–Dresden-Neustadt. Hier halten unter anderem Züge der S-Bahn Dresden. Die in Dresden beginnende Bundesstraße 172 endet in Schmilka. Fähren verkehren zwischen dem Schandauer Ortskern und Krippen sowie zwischen dem Ortsteil Schmilka und dem zu Reinhardtsdorf-Schöna gehörenden Haltepunkt Schmilka-Hirschmühle. Am linken Elbufer verläuft der Elberadweg.
km 10,2 Bad Schandau
km 15,2 Königstein
km 24,9 Zeltplatz Wehlen
km 33,9 Pirna
Ende des Elbsandsteingebirges.
km 43,0 rechts Schloss Pillnitz, Beginn der Dresdener Kulturlandschaft.
Schloss Pillnitz Das Schloss Pillnitz aus dem 18. Jahrhundert liegt an der Elbe in dem ehemaligen Dorf Pillnitz, das heute als Stadtteil zu Dresden gehört. Es besteht im Wesentlichen aus drei Gebäudeteilen, dem an der Elbe liegenden Wasserpalais, dem zum Hang hin gegenüberliegenden Bergpalais und dem diese an der Ostseite verbindenden Neuen Palais. Der von den Gebäuden eingeschlossene barocke Lustgarten wird durch einen umliegenden Schlosspark ergänzt.

Schloss Pillnitz ist ein hervorragendes Beispiel für die Chinamode des 18. Jahrhunderts. Kurz nach Fertigstellung fand 1791 hier eine Fürstenzusammenkunft statt, deren Ergebnis als Pillnitzer Deklaration in die Weltgeschichte einging.

Heute befindet sich im Neuen Palais das Schlossmuseum Pillnitz, während im Berg- und Wasserpalais das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden untergebracht ist.
km 55,0 Zentrum von Dresden
Dresden (von altsorbisch „Sumpf-“ oder „Auwald-Bewohner“) ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen. Mit knapp 545.000 Einwohnern (Ende 2015) ist Dresden nach Leipzig die zweitgrößte sächsische Stadt und die zwölftstärkste Kommune Deutschlands.

Dresden Als Sitz der Sächsischen Staatsregierung und des Sächsischen Landtags sowie zahlreicher Landesbehörden ist die Stadt politisches Zentrum des Landes. Außerdem sind viele bedeutende Bildungs- und Kultureinrichtungen des Freistaates hier konzentriert, darunter die renommierte Technische Universität, die Hochschule für Technik und Wirtschaft und die Hochschule für Bildende Künste Dresden.
Die an der Elbe gelegene kreisfreie Stadt ist sowohl eines der sechs Oberzentren Sachsens als auch Verkehrsknotenpunkt und wirtschaftliches Zentrum des Ballungsraumes Dresden, einer der ökonomisch dynamischsten Regionen in Deutschland mit über 770.000 Einwohnern. Innovationen und Spitzentechnologien spielen im Raum Dresden eine herausragende Rolle, wirtschaftlich bedeutend sind etwa die Informationstechnik und Nanoelektronik, bei denen Dresden weltweit eine führende Rolle spielt, weshalb es sich auch als Zentrum von „Silicon Saxony“ positioniert. Ebenfalls große Wertschöpfung im Raum Dresden erbringen die Branchen Pharmazie und Kosmetik, Maschinen-, Fahrzeug- und Anlagenbau, Lebensmittel, die optische Industrie, Dienstleistungen und Handel sowie der Tourismus.

Archäologische Spuren auf dem späteren Stadtgebiet deuten auf eine Besiedlung schon in der Steinzeit hin. In erhaltenen Urkunden wurde Dresden 1206 erstmals erwähnt und entwickelte sich zur kurfürstlichen, später königlichen Residenz und Hauptstadt der sächsischen Republiken.

International bekannt ist die Landeshauptstadt für ihre in großen Teilen rekonstruierte und durch verschiedene architektonische Epochen geprägte Altstadt mit der Frauenkirche am Neumarkt, der Semperoper und der Hofkirche sowie dem Residenzschloss und dem Zwinger. Der 1434 begründete Striezelmarkt ist einer der ältesten und bekanntesten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Dresden wurde historisch auch „Elbflorenz“ genannt, ursprünglich vor allem wegen seiner Kunstsammlungen; maßgeblich trug dazu sowohl seine barocke und mediterran geprägte Architektur als auch seine Lage im Elbtal bei.
km 68,2 Radebeul
Radebeul Radebeul ist eine Große Kreisstadt im Freistaat Sachsen. Sie ist die einwohnerstärkste und die am dichtesten besiedelte Stadt im Landkreis Meißen und gehört neben Pirna, Freital und Meißen zu den größten Mittelzentren des Ballungsraums Dresden.

Die Wein-, Villen- und Gartenstadt mit ihren acht historischen Dorfkernen und zwei Villenquartieren liegt entlang der alten Postchaussee zwischen der ehemaligen Residenzstadt Dresden und dem ehemaligen Bischofssitz in Meißen sowie zwischen der Elbe im Süden und den Weinhängen im Norden. Diese Weinhänge bilden die Weinbau-Großlage Lößnitz in der gleichnamigen Landschaft.

Radebeul wird wegen seiner reizvollen Lage in der Lößnitz auch Sächsisches Nizza genannt, zurückgehend auf einen Ausspruch des sächsischen Königs Johann um 1860.[2] Das heutige Radebeuler Gebiet, das direkt an die sächsische Landeshauptstadt Dresden angrenzt, war nicht nur in den vergangenen Jahrhunderten, sondern ist auch heute eine der beliebtesten Wohngegenden der Dresdner Region.

Am bekanntesten unter den die Stadt Radebeul repräsentierenden Persönlichkeiten ist der Schriftsteller Karl May, welcher zusammen mit seiner Frau und Universalerbin Klara lange Jahre in Radebeul lebte. Seine Villa beherbergt heute das Karl-May-Museum. Die Mays wurden auf dem Friedhof Radebeul-Ost beigesetzt. Mit den Mays waren auch deren Verleger Euchar Albrecht Schmid und dessen Sohn Lothar Schmid verbunden, der neben dieser Tätigkeit insbesondere als Schachgroßmeister und „Schachschiedsrichter des Jahrhunderts“ bekannt wurde.
km 74,3 Coswig b. Dresden
km 81,8 Meißen
Meißen Meißen (obersorbisch Mišno, lateinisch Misena) ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Freistaat Sachsen, hat knapp 27.200 Einwohner und trägt den Status Große Kreisstadt.

International berühmt ist die Stadt Meißen für die Herstellung des Meißner Porzellans, das als erstes europäisches Porzellan seit 1708 hergestellt wird. Der Name der Stadt mit Doppel-s („Meissen“) ist ein eingetragenes Markenzeichen der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meissen.
km 93,0 - km 94,0 Diesbar-Seußlitz, letztes sächsisches Weindorf
Ende der Gebirgsstrecke, Beginn des Flachlandes.
km 108,0 Riesa
km 115,2 Strehla
km 127,1 Mühlberg
km 140,0 Belgern
km 155,2 Torgau
Torgau Torgau ist eine Große Kreisstadt mit etwa 20.000 Einwohnern und Verwaltungssitz des Landkreises Nordsachsen in Sachsen. Mit einer weiteren Gemeinde bildet Torgau die Verwaltungsgemeinschaft Torgau.

Schloss Hartenfels ist ein prachtvolles Renaissanceschloss in der Stadt Torgau im Freistaat Sachsen.


Die Begegnung an der Elbe
Torgau erlangte Ende des Zweiten Weltkrieges internationale Berühmtheit, als sich am 25. April 1945 sowjetische und US-amerikanische Truppen an der Elbe bei der Stadt trafen und am 26. April 1945 diesen Elbe Day für die Kameras auf der zerstörten Elbebrücke in Szene setzten.

Den ersten Kontakt hatten die beiden Armeen während des Krieges in Europa am 25. April 1945 an der Elbe bei Strehla, 30 Kilometer flussaufwärts von Torgau. Der Gedenktag Elbe Day erinnert an dieses Ereignis. Einer der damals am Treffen teilnehmenden US-Soldaten, Joe Polowsky, setzte sich später für die Anerkennung des 25. April als „Weltfriedenstag“ ein. Gemäß seinem letzten Willen wurde er 1983 auf dem evangelischen Friedhof in Torgau begraben.
km 184,8 Pretzsch
km 198,5 ╠ Mündung der Schwarzen Elster
km 200,0 Elster/Elbe
km 213,0 Lutherstadt Wittenberg
Wittenberg, seit 1938 amtlich Lutherstadt Wittenberg, ist eine Stadt im östlichen Teil des Landes Sachsen-Anhalt und Sitz des Landkreises Wittenberg. Sie liegt an der Elbe zwischen Dessau-Roßlau im Westen, dem Fläming im Norden, der Dübener Heide im Süden und des Elbe-Elster-Landes im Osten, knapp 100 Kilometer südwestlich von Berlin und etwa 70 Kilometer nordnordöstlich von Leipzig.

Lutherstadt Wittenberg Herausragende Bedeutung erlangte Wittenberg als eines der wichtigsten deutschen Zentren politischer, kulturgeschichtlicher und künstlerischer Bestrebungen im 16. Jahrhundert. Die weltberühmten Reformationsstätten in der Altstadt und in verschiedenen Epochen entstandene Gebäude zählen zu den bedeutendsten Stätten der deutschen Geschichte. Die Wirkungsstätten Martin Luthers, Philipp Melanchthons und Lucas Cranachs des Älteren werden bereits seit Jahrhunderten von internationalen Gästen aufgesucht. Wittenberg war Hauptstadt des sächsischen Kurkreises und herzogliche und kurfürstliche Residenz von Sachsen-Wittenberg. Später wurde die Stadt zum Zentrum der chemischen Industrie und ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt an den Strecken Berlin–Leipzig und Magdeburg–Dresden. Die Stadtkirche St. Marien, die Schlosskirche Allerheiligen, das Lutherhaus, das Melanchthonhaus sowie das benachbarte Dessau-Wörlitzer Gartenreich gehören zum UNESCO-Welterbe.
km 236,3 Coswig/Anhalt
km 257,6 Roßlau
km 259,6 ╣ Mündung der Mulde
km 261,3 Dessau
km 274,8 Aken
km 290,7 ╣ Mündung der Saale
Die Saale ist ein Fluss in Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Mit einer Länge von 413 Kilometern ist sie nach der Moldau der zweitlängste Nebenfluss der Elbe. Mit einem mittleren Abfluss von 115 m³/s nimmt sie in der Rangfolge der wasserreichsten Nebenflüsse gemeinsam mit der Havel ebenfalls Platz zwei hinter der Moldau ein. Die Saale entwässert von der Quelle bis zur Mündung ein Gebiet von 24.100 Quadratkilometern.

Seit dem 3. Oktober 1990 ist die Saale von km 0,0 bis 124,2 Bundeswasserstraße und wird von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (Wasser- und Schifffahrtsamt Magdeburg) betreut.
km 291,5 Barby
km 311,7 Schönebeck
km 322,8 Magdeburg
╠ rechts Einfahrt in die Wassersportclubs an der Alten Elbe
Magdeburg (niederdeutsch Meideborg) ist die Hauptstadt des Landes Sachsen-Anhalt. Die Stadt an der Elbe ist eines der drei Oberzentren von Sachsen-Anhalt und steht mit 232.306 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2014) auf der Liste der Großstädte in Deutschland auf Platz 32. Das Wahrzeichen ist der Magdeburger Dom.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadt im Jahr 805. 968 wurde durch Otto I., erster Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und zusammen mit Otto von Guericke Namenspatron der heutigen „Ottostadt Magdeburg“, das Erzbistum Magdeburg begründete. Im Mittelalter erlangte die Hansestadt große Bedeutung durch das gleichnamige Stadtrecht und war im Spätmittelalter eine der größten deutschen Städte und Zentrum der Reformation. Nach der völligen Verwüstung im Dreißigjährigen Krieg wurde Magdeburg zur stärksten Festung des Königreichs Preußen ausgebaut und 1882 mit über 100.000 Einwohnern zur Großstadt erklärt. Im Zweiten Weltkrieg wurde Magdeburg erneut schwer getroffen und nach dem Luftangriff am 16. Januar 1945 90 % der Altstadt, 15 Kirchen und weite Teile der Gründerzeitviertel total zerstört.

Zu DDR-Zeiten wurden zahlreiche weitere Bauwerke vernichtet, darunter die berühmte Ulrichskirche. Von 1952 bis 1990 war Magdeburg DDR-Bezirksstadt, seit 1990 ist sie Landeshauptstadt des Landes Sachsen-Anhalt.

Bekannte Söhne der Stadt sind Otto von Guericke, der durch seinen Versuch mit den Magdeburger Halbkugeln zum Begründer der Vakuumtechnik wurde, sowie der Barockkomponist Georg Philipp Telemann.

Die Stadt am Schnittpunkt von Elbe, Elbe-Havel- und Mittellandkanal besitzt einen bedeutenden Binnenhafen und ist ein Industrie- und Handelszentrum. Von wirtschaftlicher Bedeutung sind der Maschinen- und Anlagenbau, Umwelttechnologien und Kreislaufwirtschaft, Gesundheitswirtschaft, Logistik sowie die Herstellung von chemischen Produkten, Eisen- und Stahlerzeugnissen, Papier und Textilien.

Magdeburg ist sowohl evangelischer als auch katholischer Bischofssitz und Standort der Otto-von-Guericke-Universität sowie der Hochschule Magdeburg-Stendal.
Das Wahrzeichen der Stadt ist der Magdeburger Dom.
In der Landeshauptstadt befinden sich zahlreiche bedeutende Kultureinrichtungen, darunter das Theater Magdeburg und das Kulturhistorische Museum Magdeburg.
km 325,7 Magdeburg, Domfelsen
Die Grüne Zitadelle ist ein von Friedensreich Hundertwasser entworfenes Gebäude in Magdeburg. Fertiggestellt wurde es im Jahr 2005. Es handelt sich dabei um das letzte Projekt, an dem Hundertwasser vor seinem Tod gearbeitet hat. Mit der Hundertwasserschule in der Lutherstadt Wittenberg hat er ein weiteres Gebäude in Sachsen-Anhalt künstlerisch gestaltet.

Grüne Zitadelle von Magdeburg Das Projekt "Grüne Zitadelle"
Hundertwasser hat bis kurz vor seinem Tod im Jahr 2000 an den Plänen des Magdeburger Hunderwasserhauses gearbeitet und hatte bis dahin die Planung inklusive vieler Detailzeichnungen fertig gestellt. Somit hatte man die Möglichkeit das Projekt auch ohne den "Schöpfer" auszuführen. Und daraus wurde wohl sein "...schönstes und größtes Werk...".

Grundsätzliches:

Der Spatenstich zum Bau der "Grünen Zitadelle" erfolgte im Dezember 2003. Und nach nur 2 jähriger Bauzeit wurde das Gebäude am 03 Oktober 2005 der Öffentlichkeit und seinen Mietern übergeben. Friedensreich Hundertwassers Entwurf einer "Oase für Menschlichkeit" und für die Natur in einem Meer von rationellen Häusern" war 5 Jahre nach seinem Tod Wirklichkeit geworden. Ein Traum von Farben und Formen, der unglaubliche Ausmaße hat. Die Grüne Zitadelle hat eine Brutto-Grundfläche von 26.264 qm bei einem Brutto-Rauminhalt von 65.773 cbm. Das 35 m hohe Gebäude mit 14,2 Mio € Baukosten hatte eine reine Bauzeit von 2004 - 2005.

Das Haus befindet sich in der Innenstadt in unmittelbarer Nähe des Domplatzes und des Landtages


Von Magdeburg (km 326) bis zur Schleuse Geesthacht (km 583,9)

Flußkilometer Beschreibung
km 325,7 Magdeburg, Domfelsen
Magdeburger Dom Der Magdeburger Dom (offizieller Name Dom zu Magdeburg St. Mauritius und Katharina) ist Bischofskirche der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und als evangelische Pfarrkirche zugleich das Wahrzeichen der Stadt.

Der Dom ist die am frühesten fertiggestellte Kathedrale der Gotik auf deutschem Boden. Er wurde ab 1207 als Kathedrale des Erzbistums Magdeburg gebaut und im Jahr 1363 geweiht. Der Dom ist Grabkirche Ottos des Großen (Otto I.), erster Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und zusammen mit Otto von Guericke Namenspatron der „Ottostadt Magdeburg“.
km 333,6 Magdeburg
╣ Mündung des Abstiegskanals Rothensee, der die Elbe mit dem Mittellandkanal verbindet.
km 339 Hohenwarte
Hohenwarte Hohenwarthe ist eine Ortschaft der Einheitsgemeinde Möser im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt.
Der Ort ist unmittelbar umgeben von wichtigen Verkehrswegen: Am westlichen Ortsrand fließt die Elbe vorbei, im Norden überquert der Mittellandkanal die Elbe in einer Trogbrücke und südlich verläuft die Autobahn A 2 mit ihrer Anschlussstelle Lostau-Hohenwarthe. Die Kreisstadt Burg (bei Magdeburg) und das Zentrum der Landeshauptstadt Magdeburg sind jeweils 13 Kilometer entfernt. Hohenwarthe liegt an einem zehn Meter hoher Steilufer am Fuße des südlich gelegenen 75 Meter hohen Weinberges und ist von Kiefernwäldern umgeben. Zu Hohenwarthe gehören die Ortsteile Kanalsiedlung und Waldschänke.

Die evangelische Kirche von Hohenwarthe steht unmittelbar am Hochufer der Elbe. Sie wurde aus Bruchsteinen im spätromanischen Baustil errichtet und besteht aus dem Kirchenschiff, einem etwas schmaleren Altarraum und einer halbkreisförmigen Apsis. Das ehemalige Nordportal wurde später zugemauert, die Fenster erhielten bei Umbauarbeiten im Jahre 1658 barocke Formen. Der Westgiebel erfuhr um 1880 mit einer offenen Glockenarkade und achteckigem Helm eine auffallende Umgestaltung. Das Kirchenschiff wird innen mit einer flachen Decke abgeschlossen, die mit Schablonenmalereien verziert ist. Schiff und Altarraum werden durch einen so genannten runden Triumphbogen getrennt. An der West- und Nordseite des Kirchenraums sind Emporen angebracht, die ebenso wie das meiste Inventar um 1700 angefertigt wurden. Noch aus romanischer Zeit stammt die Altarplatte, während der Altaraufsatz in der Spätgotik der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts geschnitzt wurde. Sowohl der Mittelteil als au ch die beiden Flügel sind kunstvoll mit biblischen Figuren geschmückt.
km 343,7 ╠ Mündung des Elbe-Havel-Kanals
km 350,5 ╣ Mündung der Ohre, danach Rogätz
Rogätz Rogätz liegt direkt am westlichen Steilufer der Elbe, etwa 20 Kilometer nördlich von Magdeburg, der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, entfernt. Südlich des Ortes mündet der Fluss Ohre in die Elbe. Am westlichen Ortsrand enden die Ausläufer der Colbitz-Letzlinger Heide mit dem Heinrichshorster Forst, in dem mit dem 105 Meter hohen Dornberg die höchste Erhebung der näheren Umgebung liegt. Bei Rogätz wurde das Naturschutzgebiet „Rogätzer Hang-Ohremündung“ eingerichtet.

Die Kreisstraße 1209 beginnt in Rogätz als Fährverbindung zum östlichen Elbufer und endet nach acht Kilometern in Burg (bei Magdeburg).
An der Bahnstrecke Magdeburg–Wittenberge liegt der Bahnhof Angern-Rogätz, 2,3 Kilometer nördlich des Ortes.

Von Oktober 1943 bis Mai 1945 war der Physiker Max Planck mit seiner Frau Gast im Still’schen Gutshaus, nachdem seine Berliner Wohnung einem Bombenangriff zu Opfer gefallen war.
km 371,5 ╠ Mündung des Pareyer Verbindungskanals
km 388,0 Tangermünde, ╣ Mündung des Tanger
km 388,2 Tangermünde Die Hansestadt Tangermünde ist eine Stadt an der Elbe im Süden des Landkreises Stendal im nördlichen Sachsen-Anhalt.

Tangermünde liegt südöstlich von Stendal in der Altmark auf einer Hochfläche, die durch eine eiszeitliche Endmoräne gebildet wurde. Sie liegt am linken Ufer der Elbe direkt an der Mündung des Tangers in die Elbe, woher auch der Name Tangermünde stammt. Der historische Stadtkern, die Stephanskirche und die Burg sind durch ihre Hochlagen vor Hochwasser sicher.

Tangermünde ist durch die gut erhaltene Altstadt mit vielen Fachwerk- und Backsteinbauten, sowie durch die recht vollständig erhaltene Burg Tangermünde und die Stadtbefestigung in Backsteinbauweise bekannt.
km 403,0 Arneburg
km 416,1 Sandau
km 423,0 ╠ Mündung des Schleusenkanals nach Havelberg
ab km 423,0 Die Havel ist ein Fließgewässer im Nordosten Deutschlands und mit 334 Kilometern Länge der längste rechtsseitige Nebenfluss der Elbe. Die direkte Entfernung zwischen Quelle und Mündung beträgt allerdings nur 94 Kilometer. Die Havel entspringt in Mecklenburg-Vorpommern, durchfließt Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt und mündet an der Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt in die Elbe. 285 Flusskilometer verlaufen in Brandenburg. Sie fließt zunächst durch zahlreiche kleine Seen in südöstlicher, dann in südlicher, westlicher und schließlich in nordwestlicher Richtung. Dabei beträgt der Höhenunterschied lediglich 40,6 Meter. Mit durchschnittlich 103 Kubikmetern pro Sekunde hat die Havel nach Moldau (150 m³/s) und Saale (117 m³/s) die drittgrößte Wassermenge unter den Nebenflüssen der Elbe. Der größte Teil des Flusslaufs ist schiffbar. Fast im gesamten Verlauf regulieren Wehre und Schleusen die Tiefe und Führung des Wassers. Trotz des Ausbaus zur Wasserstraße hat die Havel dank der zahlreichen natürlichen Seen, durch die sie fließt, ein beachtliches Speichervermögen und hält den Wasserstand auch bei längeren Trockenperioden. Gefährlich hohe Wasserstände sind selten und werden meist im Havelunterlauf vom Elbhochwasser ausgelöst. Etliche Seitenkanäle verkürzen den Wasserweg für die Binnenschifffahrt.

Größter Nebenfluss der Havel ist die Spree, die an ihrer Mündung mehr als doppelt so viel Wasser wie die Havel führt (38 m³/s gegenüber 15 m³/s) und diese zudem auch in der Länge übertrifft (380 km).

2004 wurde die Havel von den Naturfreunden Deutschlands und dem Deutschen Anglerverband zur Flusslandschaft des Jahres gekürt. Der Fluss wird seit 2009 durch den Havelradweg begleitet.
Die Hansestadt Havelberg ist eine Stadt im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt.
Hansestadt Havelberg
Die Stadt, deren historisches Zentrum sich auf einer Insel in der Havel befindet, liegt im äußersten Nordosten des Bundeslandes Sachsen-Anhalt an der Havel kurz vor ihrer Mündung in die Elbe. Im Norden und Osten grenzt die Gemarkung Havelberg an die drei brandenburgischen Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Havelland.
km 428,4 ╠ Mündung der Havel (mit der Wehrgruppe Quitzöbel)
km 438,0 ╠ Mündung des Gnevsdorfer Vorfluters
km 454,9 Wittenberge
Wittenberge ist eine amtsfreie Stadt im Landkreis Prignitz im Nordwesten Brandenburgs und der bevölkerungsreichste Ort in der Prignitz.
Wittenberge
Die Stadt an der Elbe auf halber Strecke zwischen den Metropolen Berlin und Hamburg besteht seit dem Mittelalter und entwickelte sich während der Industrialisierung durch den Bahnhof Wittenberge und den Elbhafen als Technologiestandort, vor allem mit den Eisenbahnreparatur- und Nähmaschinenwerken. Mit dem benachbarten Perleberg bildet es ein Mittelzentrum. Es finden hier jährlich die Elblandfestspiele statt.

Wittenberge liegt im nordwestlichen Brandenburg in der Prignitz, etwa elf Kilometer südwestlich der Kreisstadt Perleberg, am nördlichen Ufer der Elbe, direkt an der Einmündung der Stepenitz und der Karthane in diesen Strom. Die Stadt befindet sich ungefähr auf der Hälfte der Strecken Berlin–Hamburg und Rostock–Magdeburg.

Die Wiedervereinigung Deutschlands 1990 brachte für die Prignitz und Wittenberge erhebliche wirtschaftliche Veränderungen. Neben dem Nähmaschinenwerk (1991) wurden auch das Zellstoffwerk (VEB Zellwolle, 1990) und die Ölmühle (1991) geschlossen. Von den großen Betrieben blieb nur das Reichsbahnausbesserungswerk Wittenberge (RAW) als jetziges Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn AG erhalten. Aufgrund des damit verbundenen Wegfalls von Arbeitsplätzen kam es zu einer Abwanderung von Einwohnern in erheblichem Ausmaß (ca. 2 % p.a seit 1990), deren Ende noch nicht prognostiziert wurde. Der Bahnhof Wittenberge, der bis 2000 noch stündlich mit ICE-Zügen auf der Strecke Hamburg–Berlin bedient wurde, verlor drastisch an Bedeutung.

Eisenbahnmuseum Historischer Lokschuppen Wittenberge

Der Bahnhof Wittenberge liegt an der Schnellfahrstrecke Berlin–Hamburg und ist die wichtigste Station zwischen den beiden Städten. Er ist außerdem Ausgangspunkt der Bahnstrecken nach Wittstock (Dosse) und Stendal.
km 459,x ANNE~ELBE
Café
ANNE~ELBE
Adresse: Am Elbdeich 68, 39615 Wahrenberg
Telefon: 039397 41559

http://www.elbehof.de/elbehof/cafe/angebot.php
km 472,7 Hier begann bis 1990 der deutsch-deutsche Grenzabschnitt der Elbe.
km 474,5 Schnackenburg
╣ Mündung des Aland
Schnackenburg in der Samtgemeinde Gartow im Landkreis Lüchow-Dannenberg ist die östlichste Gemeinde in Niedersachsen. Sie hat rund 600 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 23,67 km² (Stand 31. Dezember 2013). Schnackenburg ist damit die kleinste Gemeinde mit Stadtrecht in Niedersachsen und eine der kleinsten Städte Deutschlands.
Schnackenburg
Schnackenburg liegt im Urstromtal der Elbe. In Schnackenburg mündet der Aland in die Elbe. Bis zur deutschen Wiedervereinigung war Schnackenburg Grenzstadt und Zollstation mit einem Schutzhafen für die Binnenschifffahrt. Die Fährverbindung nach Lütkenwisch in Brandenburg wurde im Jahr 1990 wieder aufgenommen. Sie verbindet zwischen den beiden festen Elbequerungen durch Brücken bei Wittenberge und zwischen Dömitz und Dannenberg zusammen mit der etwas weiter stromabwärts gelegenen Fährverbindung Pevestorf–Lenzen (Elbe) die Bundesländer Niedersachsen und Brandenburg. Ökologisch ist die Region durch den früheren Grenzverlauf noch relativ unberührt. Die Elbtalaue rund um Schnackenburg ist ein Naturschutz- und Erholungsgebiet mit seltenen Pflanzen und Vögeln, wie zum Beispiel Seeadler und Schwarzstorch.

Im Alten Fischerhaus befindet sich das Grenzlandmuseum. Die drei Kilometer südöstlich gelegene Gedenk- und Begegnungsstätte Stresow ist Teil des Museums.

Die kommerzielle Infrastruktur entspricht nicht mehr dem, was die Bezeichnung „Stadt“ nahelegt. So gibt es zwar Gastronomie und Hotellerie, aber kein Lebensmittelgeschäft oder einen Bäcker.
km 484,6 Lenzen
km 504,0 Dömitz
╠ Mündung der Müritz-Elde-Wasserstraße
Dömitz (plattdeutsch: Döms) ist eine Landstadt im Südwesten Mecklenburgs im Landkreis Ludwigslust-Parchim (Deutschland). Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Dömitz-Malliß, dem weitere sechs Gemeinden angehören. Die Stadt ist ein Grundzentrum und Teil der Metropolregion Hamburg.
Dömitz
Die Stadt Dömitz an der Elbe ist die südlichste Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern und liegt im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Mecklenburg-Vorpommern, in der Nähe des Dreiländerecks von Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Brandenburg sowie am südlichen Rand der Griesen Gegend. Dömitz ist der Endpunkt der Müritz-Elde-Wasserstraße (MEW), die die Elbe mit der oberen Havel verbindet. Innerhalb des Stadtgebiets überquert der Eldekanal, als letztes Teilstück der MEW, die Löcknitz. Die Stadt liegt in einer weitgehend naturbelassenen Umgebung. Bemerkenswert ist die Binnenwanderdüne im Ortsteil Klein Schmölen.


Die Festung Dömitz ist eine Flachlandfestung aus dem 16. Jahrhundert. Sie wurde zwischen 1559 und 1565 zu Zeiten des mecklenburgischen Herzogs Johann Albrecht I. erbaut, um die Südwestgrenze Mecklenburgs und die Übergänge über die Elbe zu sichern. Die Festung ist in Form eines Fünfecks angelegt und mit Bastionen und Kasemattengewölben versehen. Sie beherbergt seit 1953 ein Museum zur Region und Stadt und steht seit 1975 unter Denkmalschutz.
km 512,2 ╠ Mündung der (Prignitzer) Löcknitz
km 522,7 Hitzacker
╣ Mündung der Jeetzel
Hitzacker Hitzacker (Elbe) ist eine Stadt im nördlichen Teil des Landkreises Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen (vergleiche auch: Wendland). Sie ist Teil der Samtgemeinde Elbtalaue.

Hitzacker liegt an der Einmündung der Jeetzel in die Elbe. Während die Elbhöhen (auch: Klötzie), an deren südöstlichem Fuß sich Hitzacker befindet, naturräumlich bereits zur Lüneburger Heide gehören (vergleiche hierzu: Drawehn), zählen die Niederungsgebiete der Altstadt zur Elbtalaue. Die Höhenlage reicht von 11 m ü. NN an der Jeetzelmündung bis zu 83 m ü. NN auf dem Weinberg in der Klötzie. Der weiter elbabwärts gelegene Kniepenberg bei Drethem misst 86 m ü. NN und bietet einen Panoramablick über die Elbtalniederung.
km 535,x Klein Kühren Klein Kühren Klein Kühren ist ein Ortsteil der Gemeinde Neu Darchau im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen.
Das Dorf liegt südöstlich des Kernbereichs von Neu Darchau direkt am Westufer der Elbe an der Elbuferstraße.

Campingplatz "Elbufer"
km 536,4 Neu Darchau
km 550,0 Bleckede
km 559,5 Boizenburg/Elbe
╠ Mündung der Sude
km 566,3 Hier verließ bis 1990 die deutsch-deutsche Grenze den Fluß Richtung Norden.
km 569,3 Lauenburg
╠ Mündung des Elbe-Lübeck-Kanals
Lauenburg/ Elbe (plattdeutsch: Loonborg) ist eine Kleinstadt im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Die südlichste Stadt Schleswig-Holsteins liegt etwa 40 km südöstlich von Hamburg an der Elbe im Dreiländereck Schleswig-Holstein – Niedersachsen – Mecklenburg-Vorpommern.

Lauenburg Lauenburg liegt am nördlichen rechten Ufer der Elbe, die hier die Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen bildet. Im Stadtgebiet zweigt der Elbe-Lübeck-Kanal ab, etwa drei Kilometer westlich (im niedersächsischen Artlenburg) der Elbe-Seitenkanal. Südöstlich von Lauenburg befindet sich das Dreiländereck Schleswig-Holstein – Niedersachsen – Mecklenburg-Vorpommern.

Der nördlich der Elbe verlaufende Wanderweg führt zur ehemaligen Mündung der Möllner Schmelzwasserrinne in das Urstromtal der Elbe. Hier ragt der Rücken der Geest rund 68 m hoch über der Elbeniederung auf. Die Elbe hat hier im Laufe der Zeit ein hohes Steilufer herausgebildet.

Die Stadt besitzt eine sehenswerte Altstadt. In der Nähe am Beginn des alten Stecknitz-Kanals befindet sich die Palmschleuse, die älteste erhaltene Kesselschleuse Deutschlands. Sehenswert ist auch die Maria-Magdalenen-Kirche, die etwa 1220 gegründet wurde und ein bedeutsames Baudenkmal aus dem 13. Jahrhundert darstellt. Auf dem Schlossberg finden sich die Überreste des Lauenburger Schlosses.
In der Altstadt ist das Künstlerhaus Lauenburg angesiedelt, eine Internationale Stipendiatenstätte des Landes Schleswig-Holstein unter der Schirmherrschaft des Kultusministeriums. In den letzten 26 Jahren konnten ca. 120 Stipendien vergeben werden. Dem Künstlerhaus angeschlossen ist die Stadtgalerie Lauenburg im Hagenström, in der die Werkgaben der Stipendiaten ausgestellt bzw. zu lesen und zu hören sind.
In der Lauenburger Altstadt haben auch zahlreiche Künstler und Kunsthandwerker ihre Ateliers oder Ausstellungsräume wie Alexander Rantzau (Galerie Mex4art), Susanna Anthöfer, Fritz Schade oder Christian Kleinfeld.

Der Rufer Lauenburg verfügt über einen reichen Bestand an Kunst im öffentlichen Raum. Ein Dutzend zum Teil großformatige Arbeiten vorwiegend von norddeutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts aus Metall, Stein oder Keramik sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Besondere Bedeutung kommt dabei den Werken des Bildhauers und Plastikers Karlheinz Goedtke zu. Sein für die Stadt signifikantestes Werk, das zu den Wahrzeichen Lauenburgs gezählt wird, ist die Bronzefigur Der Rufer auf dem Ruferplatz in der Elbstrasse.
Diese wurde 1959 geschaffen und aufgestellt.
km 573,0 ╣ Mündung des Elbe-Seitenkanals
km 582,3 Geesthacht
Geesthacht ist die größte Stadt des Kreises Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein und Teil der Metropolregion Hamburg. Sie liegt südöstlich von Hamburg direkt am Elbufer; die Entfernung zur Hamburger Innenstadt beträgt etwa 30 Kilometer. Unterhalb des Geesthachter Wehrs beginnt die tidebeeinflusste Unterelbe.

Das Stadtgebiet grenzt unmittelbar an den Hamburger Stadtteil Altengamme und ist von Niedersachsen nur durch die Elbe getrennt, die Stadt liegt also an einem Dreiländereck. Nach den Hamburger Elbbrücken befindet sich hier mit der Elbbrücke Geesthacht die zweite feste Elbquerung nach Niedersachsen – von der Elbmündung aus gesehen – und zugleich eine von zwei Elbquerungen Schleswig-Holsteins neben der Elbbrücke Lauenburg.

Geesthacht ist größter Nuklear- und Energiestandort Norddeutschlands (Pumpspeicherwerk, Forschungsreaktor Geesthacht, Kernkraftwerk in Krümmel) und ist mit 50 Millionen Euro Rücklagen die reichste Stadt Schleswig-Holsteins – hauptsächlich zurückzuführen auf die Zahlungen des KKW Krümmel.
km 585,9 Staustufe Geesthacht Staustufe Geesthacht Die 1960 in Betrieb genommene Staustufe Geesthacht befindet sich südwestlich der schleswig-holsteinischen Stadt Geesthacht und staut das Wasser der Elbe auf 4 m ü. NN. Sie begrenzt dadurch den Gezeiteneinfluss der Nordsee stromaufwärts. Neben dem Cracauer Wasserfall, einem festen Niedrigwasserwehr an der Alten Elbe bei Magdeburg, ist sie die einzige Staustufe im Verlauf des Flusses in Deutschland. Die Staustufe besteht aus einem Wehr mit Fischaufstieg und einem Schleusenkanal mit einer Doppelschleuse. Ein weiterer Fischaufstieg wurde im September 2010 fertiggestellt.

Die Staustufe wurde am deutschen Elbe-Kilometer 585,9 südwestlich von Geesthacht und 142 Kilometer oberhalb der Elbmündung errichtet. Sie grenzt die durch die Gezeiten beeinflusste Unterelbe vom mittleren Lauf ab. Der Höhenunterschied zwischen Ober- und dem tidebeeinflussten Unterwasser beträgt im Normalfall zwischen 1,3 und 3,5 Meter. Bei höheren Sturmfluten kann das Wasser weiter stromaufwärts laufen; dadurch soll ein zusätzliches Ansteigen der Sturmflutscheitel in der oberen Tideelbe und bei Hamburg vermieden werden.[3] Die Elbe bildet hier die Landesgrenze zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Der erste Fischaufstieg liegt auf niedersächsischer, der Schleusenkanal auf schleswig-holsteinischer Seite.

Am Südufer des Staubeckens befinden sich die Gemeinden Drage und Marschacht.

Der Elbe-Strom hat bis zum Wehr ein Einzugsgebiet von 135.013 km² und an dieser Stelle einen mittleren Abfluss von 728 Kubikmeter pro Sekunde (m³/s). Bei Mittelwasser wirkt sich der Rückstau 31,4 Kilometer stromaufwärts bis in den Raum Radegast aus, wodurch sich ein Stauvolumen von 8,2 Mio. m³ ergibt und der Elbe-Seitenkanal und der Elbe-Lübeck-Kanal ganzjährig vollschiffig erreichbar sind. Im Staubereich liegen auch das Kernkraftwerk Krümmel, das Kühlwasser aus der Elbe bezieht, und das Pumpspeicherkraftwerk Geesthacht, für das die aufgestaute Elbe das Unterbecken darstellt.

Auf der Wehrbrücke und auf der Schleusenbrücke über die Unterhäupter überquert die Bundesstraße 404 die Elbe.

Das Stauwehr in Geesthacht ist neben einem festen Niedrigwasserwehr bei Magdeburg die einzige Staustufe im Verlauf der Elbe auf deutschem Territorium. Das nächste Stauwehr befindet sich auf tschechischer Seite in Ústí nad Labem/Střekov, von Geesthacht gesehen 622,1 Kilometer stromaufwärts.
km 583,9 Schleuse Geesthacht, unterhalb der Schleuse beginnt die Tide.


Schleuse Geesthacht (km 583,9) bis Cuxhaven, km 727 (Tidengewässer)

Flußkilometer Beschreibung
km 583,9 Schleuse Geesthacht, unterhalb der Schleuse beginnen die Gezeiten.
Schleuse Geesthacht Zur Überwindung der Staustufe durch die Schifffahrt dient ein nördlich des Wehres angelegter Schleusenkanal mit einer Doppelschleuse. Die beiden Schleusenkammern mit einer Länge von 230 Metern und einer Breite von 25 Metern fassen jeweils vier Großmotorschiffe oder einen entsprechenden Schubverband. Die vier Hubtore werden elektromechanisch und durch Gegengewichte in den Schleusentürmen mit geringem Kraftaufwand bewegt. Die Schleuse wird meist als Zwillingsschleuse betrieben: Durch einen Füllkanal in der zwischen beiden Kammern befindlichen Mauer wird das leere Becken zunächst mit einem Drittel des Inhalts des vollen beschickt. Vollständig gefüllt bzw. entleert werden die Kammern anschließend schwallfrei durch leichtes Anheben des jeweiligen Ober- oder Untertores.
Schleuse Geesthacht
Im Jahr 2010 wurden 24.042 Fahrzeuge geschleust, davon 16.270 Güterschiffe, 4.778 Sportboote und 231 Fahrgastschiffe. Das Güteraufkommen betrug 8,96 Mio. Tonnen, davon 5,65 Mio. Tonnen zu Berg und 3,31 Mio. Tonnen zu Tal, der Containerverkehr umfasste 44.372 Standardcontainer zu Berg und 43.017 zu Tal. Die Gütergruppen mit den größten Volumina waren zu Berg Erdöl (2,01 Megatonnen (Mt)), Kohle (1,75 Mt), Nahrungs- und Futtermittel (0,46 Mt) sowie Baustoffe (0,46 Mt), zu Tal land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse (1,14 Mt) sowie Baustoffe (0,79 Mt). Im Oberwasser führen die Verkehrsströme des Güteraufkommens der Schleuse Geesthacht weit überwiegend durch den Elbe-Seitenkanal und umgekehrt. Die Ziel- bzw. Ausgangshäfen liegen mehrheitlich am Mittellandkanal.
km 598,3 Fähre Zollenspieker
km 599,0 ╣ Mündung der Ilmenau
km 604,x Fliegenberg Fliegenberg ist ein Ort der Gemeinde Stelle im Landkreis Harburg in Niedersachsen mit etwa 850 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010).
Der Ort liegt im Norden von der Gemeinde Stelle an der Elbe. Westlich grenzt der Ort an das Dorf Rosenweide und östlich liegt mit Hoopte ein Ortsteil der Stadt Winsen (Luhe).
km 604,9 ╣ Mündung der Seeve
km 609,0 Bunthäuserspitze
Der Fluß teilt sich in Norder- und Süderelbe.
Die Freie und Hansestadt Hamburg ist als Stadtstaat eine Stadt und zugleich ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
Hamburg ist mit ca. 1,86 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands nach Berlin, die achtgrößte in der Europäischen Union und dabei auch die größte, die nicht Hauptstadt eines Staates ist. Hamburg gliedert sich in sieben Bezirke und 104 Stadtteile. Die Stadt bildet einen Ballungsraum mit mehr als 2,7 Millionen Einwohnern und ist das Zentrum der über fünf Millionen Einwohner zählenden Metropolregion Hamburg.
Freie und Hansestadt Hamburg
Der Hamburger Hafen ist einer der größten Häfen Europas und liegt auf Platz 17 in der Liste der größten Containerhäfen weltweit. Seit 1996 ist Hamburg Sitz des Internationalen Seegerichtshofs (ISGH). Die Hansestadt ist einschließlich ihres internationalen Flughafens und als Verkehrsknotenpunkt einer der bedeutendsten Logistikstandorte in Europa. Sie ist zudem wirtschaftlich und wissenschaftlich vor allem im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik, der Biowissenschaften und der Informationstechnik, für die Konsumgüterbranche sowie für die Medienlandschaft und die Kultur- und Kreativwirtschaft bedeutend.

Der heute gültige offizielle Langname Hamburgs ist Zeugnis der langen Geschichte als Mitglied der mittelalterlichen Hanse sowie als Freie Reichsstadt innerhalb des Heiligen Römischen Reiches. Hamburgs heutige Verfassung gilt mit Anpassungen seit 1952.

Am 5. Juli 2015 wurden die Speicherstadt aus der Zeit der Industrialisierung und das angrenzende Kontorhausviertel von der UNESCO als Weltkulturerbe in die Welterbeliste aufgenommen. Im Stadtgebiet gibt es viele weitere wertvolle Kulturdenkmäler. Hamburg verzeichnet ein starkes Wachstum im Bereich des internationalen Stadttourismus.


Allgemeines

Die Elbphilharmonie in der HafenCity ist ein im Januar 2017 eröffnetes modernes Konzerthaus und ein neues Wahrzeichen Hamburgs. Die älteste urkundliche Erwähnung datiert aus dem 7. Jahrhundert. Durch seinen Vertrag mit Lübeck im Jahr 1241 wurde Hamburg einer der Gründungsorte der Hanse. Hamburg ist bedeutender Kultur-, Industrie- und Handelsstandort. Die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt zeigt sich in der Metropolregion Hamburg, einer der insgesamt elf europäischen Metropolregionen in Deutschland, der Stellung des Hafens als zweitgrößtem in Europa und als einer der wichtigsten Medienstandorte im deutschsprachigen Raum.

Mit 86 Millionen Tagesbesuchern und 12 Millionen Übernachtungen im Jahr 2014 ist Hamburg eines der gefragtesten Tourismusziele in Deutschland. Zu den Zielen der Besucher gehören die Hamburger Innenstadt samt Binnenalster, der Hamburger Hafen mit den St. Pauli-Landungsbrücken und der modernen HafenCity samt der Elbphilharmonie, St. Pauli mit der „sündigen Meile“ Reeperbahn, und weitere bekannte Hamburger Bauwerke wie die historischen Wahrzeichen Michel und Rathaus. Darüber hinaus sind Veranstaltungen wie der Hafengeburtstag, der Altonaer Fischmarkt, der Hamburger Dom und die Cruise Days mit der Parade der Traumschiffe Anziehungspunkte. Am weltweit bedeutenden Musicalstandort Hamburg werden Musicals wie beispielsweise Der König der Löwen und Das Wunder von Bern aufgeführt.

Hamburg hat über 60 Theater, mehr als 60 Museen und international bekannte Galerien wie die Hamburger Kunsthalle und das Bucerius Kunst Forum. Bedeutende Messen wie die hanseboot oder die Internorga finden regelmäßig statt. Hamburg gilt als Sportstadt, weil neben den Fußballspielen des Hamburger SV und des FC St. Pauli, den Radrennen der Cyclassics Hamburg, den internationalen deutschen Meisterschaften im Tennis auch das Deutsche Derby sowie das Deutsche Spring- und Dressurderby ausgetragen werden und jährlich der Hamburg-Marathon stattfindet.
km 612,0 Auf der Süderelbe die Harburger Elbbrücken, davor ⌂ Bootshäuser
km 622,x Mündung der Alster (Norderelbe)

Die Alster ist ein 56 Kilometer langer Nebenfluss der Elbe und fließt durch Süd-Holstein und Hamburg. Der bekannteste und prägnanteste Teil der Alster ist der Alstersee, der im innerstädtischen Gebiet Hamburgs durch die Binnen- und Außenalster gebildet wird. Die Bebauung um die Binnenalster herum ist vielfach geprägt von weißen Fassaden und kupfergedeckten Dächern gründerzeitlicher Büro- und Geschäftshäuser. Die Alster

Wissenswertes über die Alster

Das neben der Elbe prägendste Gewässer Hamburgs besteht gleich aus mehreren Abschnitten. Die Quelle der Alster entspringt im Ort Henstedt-Rhen außerhalb Hamburgs. Im Norden des Stadtgebiets erreicht der Flussverlauf die Hansestadt, ehe er bei der Krugkoppelbrücke an die Außenalster "ankoppelt".

Die Außenalster ist bei Jung und Alt beliebt

Mit einer stattlichen Größe von 164 Hektar ist die Außenalster an allen Ufern ein beliebter Anlaufpunkt für Spaziergänge. Bei Joggern sind die Wege entlang des Gewässers ebenfalls beliebt und kleine Segelschiffe sowie Barkassen drehen ihre Runden auf dem See. Der Alsterpark, die Alsterwiese Schwanenwik und etliche Grünflächen mit schattenspendenden Bäumen lassen einen den teils hektischen großstädtischen Alltagstrubel im Nu vergessen. Der Blick auf die Außenalster ist dabei immer wieder ein Erlebnis – besonders bei Sonnenuntergängen.

Die Imam Ali Moschee und die Heilige Dreieinigkeitskirche sind nur wenige Meter vom östlichen Alsterufer entfernt. Zudem sind der Park "Planten un Blomen" und die Hauptkirche St. Nikolai mittels einen kurzen Spaziergangs von der Binnenalster zu erreichen. Auch der Hauptbahnhof samt Heidi-Kabel-Platz und der Hansaplatz in Sankt Georg befinden sich in der Nähe.

Die Kennedy- und Lombardsbrücke trennen die Außen- von der Binnenalster. Die Lombardsbrücke markiert zudem den alten Verlauf der Stadtbefestigung. Wem der Weg um die Außenalster trotz aller Verlockungen zu mühselig erscheint, der zieht die kleine Runde um die Binnenalster vor.

Die Binnenalster und ihre Attraktionen

Am südlichen Ufer der Binnenalster verläuft der Jungfernstieg, eine beliebte Flaniermeile der Hansestadt. Im Alsterpavillon können Spaziergänger oder Radler bei einem Heißgetränk, Softdrink oder Alsterwasser eine Pause einlegen. Die Freitreppen laden zum gemütlichen Sitzen direkt am Wasser ein und mittels einer Alsterrundfahrt mit dem Verein Alsterdampfschiffahrt e.V. oder der Alster-Touristik GmbH oder einer Segeltour mit Hamburg City Sailing oder barca an der Alster kann Hamburg vom Wasser aus erkundet werden. In unmittelbarer Nähe zum Jungfernstieg befinden sich zudem die Mönckebergstraße und die Colonnaden.

Komplettiert wird die Binnenalster durch das Alsterfleet und einen 200 Meter langen Zufluss, der Kleinen Alster, der direkt am Rathaus verläuft. Eine Stele neben dem Kanal erinnert an die Kriegstoten des Ersten Weltkriegs. Seit über 400 Jahren beziehen derweil die "Alsterschwäne" ihr Quartier entlang des Fleets. Von November bis März beziehen die Schwäne ihr Winterquartier.

Die beeindruckende Gebäude-Silhouette rund um die Binnenalster bietet gerade in den Abendstunden einen einmaligen Anblick. Einige der renommiertesten Hotels der Hansestadt – wie das "Hotel Atlantic" oder das "Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten" – finden sich zudem rund um die Alster. Die Alsterfontäne, die durchschnittlich 60 Meter Wasser in die Höhe schießt, wurde im April 1987 um 12 Uhr in Betrieb genommen. Über den Winter wird die Fontäne durch einen mit Lichtern geschmückter Weihnachtsbaum ausgetauscht.

Alstereisvergnügen

In kalten Wintern friert die Außenalster zuweilen zu und tausende Hamburger schlendern beim so genannten Alstereisvergnügen über die Eisschicht. Kinder sind auf Schlittschuhen unterwegs und selbst Erwachsene nehmen Anlauf und rutschen vergnügt. Freigegeben wird die zugefrorene Fläche allerdings nur, wenn das Eis eine mittlere Mindestdicke von 20 Zentimetern besitzt: zuletzt 1997 und 2012.
km 625,6 ╠ Zusammenfluß von Norder- und Süderelbe ("Köhlbrand") bei HH-Altona
km 641,3 "Willkommhöft" Schulau/Wedel
km 665,0 Elmshorn
km 675,0 Glückstadt
km 679,0 ╠ Mündung der Stör
km 683,0 Brokdorf
km 695,7 Brunsbüttel
╠ Mündung des Nord-Ostsee-Kanals
km 707,0 ╣ Mündung der Oste
km 726,0 Cuxhaven
km 727,7 Cuxhaven–Kugelbake, Seegrenze des Elbtrichters.
Ab hier "beginnt" die Nordsee.


Karte


 

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